14.07.2004 

Alarm im Kellerwald

Heute erproben die Forchheimer erstals ihr Unwetterwarnsystem auf dem Annafest-Gelände

 

Die Alarmsysteme für die Unwetterwarnung im Kellerwald sind installiert. Auf dem Greif- und auf dem Weiss-Tauben-Keller steht jeweils eine Anlage.

Heute um 10.30 Hur wird ein Probealarm ausgelöst. Wie Klaus Backer, der Stellvertretende Leiter des Ordnungsamtes, mitteilt, besteht der Alarm heute aus drei Dauertönen a zwölf Sekunden, die durch jeweils zwölf Sekunden Pause unterbrochen werden.

Wie berichtet, ist das Warnsystem eine Reaktion auf das Unwetter während des Annafestes im vergangenen Jahr. Zweieinhalb Stunden habe es gedauert, bis Besucher und Wirte informiert waren, erinnert Klaus Backer - das sei "nicht akzeptabel." 

Wenn heuer eine Unwetterwarnung bei der Festleitung eintrifft, wird der Alarmton eine Minute lang ausgelöst; er diene als Signal für die Wirte, die Musik abzustellen, erläutert Backer. Wenn dann "nach zwei Minuten Warten Ruhe eingetreten ist," können die Besucher via Lautsprecher aufgefordert werden, das Festgelände zu verlassen. In der Regel, so der stellvertretende Ordnungsamtsleiter, handle es sich bei den Durchsagen also um Empfehlungen. Es müsse schon ein Orkan im Anzug sein, um den Kellerwald zwingend zu räumen.

18 000 Euro hat die Stadt in das Unwetterwarnsystem investiert. Jede Anlage hat einen Radius von 300 Meter, do dass die Durchsagen auf allen Kellern zu hören sind. Der Vorteil des Alarmsystems, so Klaus Backer: Während des Annafestes wird es von der Festleitung genutzt, in der übrigen Zeit von der Polizei.